Starttage im Priesterseminar

Am Mittwoch, den 28. September sind wir in das neue Studienjahr gestartet.

Zu Beginn feierten wir mit unserem neuen Spiritual, Br. Erich Geir OFMCap, die Heilige Messe und anschließend stimmten wir uns auf die bevorstehende Reise in die Bodenseeregion ein. Diese Reise stand im Zeichen des Hl. Fidelis von Sigmaringen und des Hl. Pirmin.

Tag 1, 29. September

In aller frühe ging es nun los. Die erste Station, Feldkirch. Dort besuchten wir die Ausstellung „der Fall Fidelis“ im Palais Liechtenstein. Anschließend besuchten wir das Kapuzinerkloster Feldkirch, in welchem die Kopfreliquie des Heiligen aufbewahrt und verehrt wird. Ein Höhepunkt war sicherlich der Segen mit dieser Reliquie, durch das Auflegen auf das Haupt. Fidelis ist Fürsprecher für Gesundheit an Leib und Seele und stärke im Glauben.

Ein Mittagessen auf der Schattenburg beendete den Besuch in Feldkirch und es ging weiter nach Rankweil. Dort haben wir in der markant und schön über dem Ort gelegenen Marienbasilika gemeinsam Gottesdienst gefeiert und sicherlich waren auch einige Anliegen dabei, die bei der Gottesmutter abgeladen werden konnten.  Weiter ging die Fahrt nach Immenstaad am Bodensee, wo wir bei den Pallottinern in Hersberg Quartier bezogen. Ein nettes Beisammensein und die nachträgliche Geburtstagsfeier für unsere Präfektin Bernadette rundeten diesen Tag ab.

Tag 2, 30. September

Nach der gemeinsamen Laudes mit den Pallottinern und einem guten Frühstück, fuhren wir nach Meersburg und weiter mit der Fähre nach Konstanz. Wenn man schon in der Bodenseeregion unterwegs ist, darf natürlich ein Besuch auf der Insel Reichenau nicht fehlen.  Im Jahre 724 wurde dort das Kloster Mittelzell vom Hl. Pirmin gegründet, der ja auch zweiter Stadtpatron von Innsbruck ist. In einer sehr interessanten Führung besuchten wir die romanischen Kirchen auf der Insel. St. Georg mit seinen monumentalen ottonischen Wandmalereien der Wunder Christi, St. Peter und Paul und der ehemaligen Abteikirche St. Maria und Markus.

Zur Überraschung vieler werden dort die Gebeine des Evangelisten Markus aufbewahrt. Am Nachmittag ist auch der Feldkircher Generalvikar Hubert Lenz zu uns gestoßen, der mit uns im Münster die Heilige Messe feierte und den Rest des Tages mit uns verbracht hat. Anschließend ging es wieder zurück nach Konstanz, wo bereits die nächste Führung auf uns wartete. Bei einem Stadtrundgang erfuhren wir einiges über die ehemalige Bischofsstadt am Bodensee, in der von 1414 – 1418 ein bedeutendes Ereignis der Kirchengeschichte stattgefunden hat, das Konzil von Konstanz. Die Führung endete im Konstanzer Münster, der früheren Bischofskirche, zu dessen Bistum bis 1821 auch teile Vorarlbergs gehörten. Nach einem gemeinsamen Gebet ließen wir den Tag im Konstanzer Brauhaus ausklingen.

Tag 3, 01. Oktober

Der dritte Tag unserer Reise führte uns nach Sigmaringen, einer Kreisstadt im deutschen Bundesland Baden-Württemberg und ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Hohenzollern. Sigmaringen ist jene Stadt in der 1578 der Hl. Fidelis geboren wurde. Wir besuchten dort das Geburtshaus des Heiligen und die heutige Stadtpfarrkirche. Es blieb auch noch genug Zeit, um diese schöne Stadt zu erkunden. Über kleine Umwege kamen wir auch zum Kloster Birnau, das malerisch am Bodensee gelegen ist und zum Kloster Salem. Den späten Nachmittag bzw. frühen Abend verbrachten wir in der Hafenstadt Meersburg.

Tag 4, 02. Oktober

So war es schon wieder Sonntag geworden und damit auch der letzte Tag unserer Reise. Wir haben noch gemeinsam mit den Pallottinern von Hersfeld die Laudes gebetet und haben uns dann wieder in Richtung Innsbruck begeben. Zuvor aber, haben wir in Lochau in Vorarlberg die Sonntagsmesse mitgefeiert, die als Erntedankgottesdienst gestaltet wurde. Bei der anschließenden Agape gab es die Möglichkeit mit einigen Lochauern ins Gespräch zu kommen.

Den feierlichen Abschluss unserer Fahrt bildete eine feierliche Marienandacht in der Basilika Bildstein mit Bischof Benno Elbs. Danach fuhren wir etwas erschöpft, aber voll von schönen Eindrücken und Erinnerungen wieder zurück nach Innsbruck. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Fahrt ermöglicht haben, allen voran unserer Präfektin Bernadette Eibl für Planung und Durchführung dieser wirklich eindrucksvollen Fahrt.

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