Hannes Dreml, Diözese Innsbruck

Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Röm 12,11

Mein Name ist Hannes Dreml und ich komme aus Hippach im Zillertal. Wenn man mich fragt, warum ich Priester werden will, dann ist das eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Ich denke angefangen hat alles schon sehr früh. In der Schule war ich aber nie eine besondere „Leuchte“ und mit der Zeit kamen auch andere Interessen so dass das „Pfarrer“ werden immer mehr in den Hintergrund rückte. Nach meiner Pflichtschulzeit absolvierte ich eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann. Die Arbeit und der Umgang mit Menschen hat mir viele Jahre viel Freude bereitet, doch plötzlich merkte ich aber, dass mir etwas fehlt. Ich war auf der Suche nach mehr. Im Sommer 2015 habe ich eine Dokumentation über einen Priesterseminaristen aus Bayern gesehen, dem es so ähnlich wie mit gegangen ist. Er stellte sich die Frage: „Wenn du am Ende deines Lebens auf dein Leben zurückschaust, was kannst du dann über dein Leben sagen? Was hast du gemacht?“

So begann ich darüber nachzudenken, nicht nur, wie ich am Ende meines Lebens gelebt haben will, sondern auch wie ich bis jetzt gelebt habe. Es war ein sehr langer und intensiver Kampf mit mir selbst, immer wieder gab es Zweifel und auch Rückschläge. Ich begann abzuwägen „was steht dafür“, „was steht dagegen“? Letztendlich habe ich mich entschlossen, JA ich mach´s, ich spüre den Ruf, ich werde gebraucht.

Auch wenn ich damals bei der Fahrt vom Zillertal nach Innsbruck um mich bei Regens Roland vorzustellen bei jedem Kreisverkehr wieder umkehren wollte, so kann ich jetzt sagen, dass ich meine Entscheidung JA zu sagen nicht bereue.

Es ist ein schöner Weg, es ist ein erfüllender Weg der, so Hoffe ich, auch in dieser Weise weiter gehen wird. Der Glaube ist schön und der Glaube macht Freude und ich kann nur jedem empfehlen, sich auch auf den Weg zu machen, sich auf den Glauben einzulassen und zu hören wie Gott einen Ruft.

Ich sage all den vielen Menschen, die mich auf diesem Weg unterstützen und im Gebet begleiten,
ein herzliches Vergelt’s Gott und bitte weiterhin um euer Gebet.

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